Fels & Stahl & Wasser – Klettersteige am Gardasee

Ein strahlendes verlängertes Wochenende Mai – ausgezeichnete Bedingungen für die vier Teilnehmer_innen des Klettersteigausflugs der Abteilung Outdoor zum Gardasee.
Schon vor der Ankunft im Kletterort Arco stiegen wir in die Via Ferrata Rio Sallagoni ein: eine Schluchtdurchquerung mit zwei Dreiseilbrücken und kleinen überhängenden Felspassagen.


Am Freitag war der Klettersteig Sasse am Lago d’Idro das nächste Ziel. Senkrecht 200 Meter über dem See zog sich das Stahlseil über 6 Kilometer durch Wald, Felsabbrüche und Steinstufen. Nach mehr als vier Stunden anstrengender Arbeit mit den Karabinern am Klettersteigset war ein Bad im See genau die richtige Abschluss. Am Samstag früh um 6 Uhr waren die 300 Meter hohen senkrechten Wände am Monte Albano (bei Mori) unser Ziel. Früher Aufbruch war wegen der Hitze in der Wand nötig. Der in der internationalen Klassifikation als schwer gekennzeichnete Steig wurde von allen schnell und konzentriert bewältigt. Schon um 10 Uhr ging es dann mit der ganzen Gruppe zum Ort Dro (10 km vor Arco), wo zwei eher leichte Ferratas mit Picknickpause absolviert wurde: Sentiero Anglone und der Sentiero Scaloni.


Wie jeden Abend wurde der Tag mit einem feinen italienischen Essen abgeschlossen. Am Abfahrtstag dann der landschaftliche Höhepunkt: Der Gipfel Cima Capi (909m) musste über den Sentiero Susatti erklommen werden; weiter ging es über den Sentiero Foletti zur Mittagsrast. Um ins Café mit frischem Himbeerkäsekuchen zu gelangen, musste auch noch der leichte Sentiero Laste abgestiegen werden.


Glücklich, unverletzt und erschöpft ging es dann nach Neuried zurück.
 
Klaus Weber
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